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Rokokokirche - Orgelweihe Diesen Text vorlesen lassen

Nach eineinhalbjähriger Restaurierung der Knauf-Orgel fand am 17. Oktober 2008 ein Festgottesdienst anläßlich der Orgelweihe statt.

 

Nachfolgend der Text der Festschrift und am Ende der Seite die Festschrift zum Herunterladen als PDF Datei.

 

 


 

Orgelweihe 2008





Die Berkaer Knauf-Orgel 1836 - 2008




Festschrift zur Orgelweihe am 17. Oktober 2008

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

Grußwort anlässlich des Festgottesdienstes zur Orgelweihe
am 17. Oktober 2008, Seite 1
Geschichtliches, Seite 3
Grußwort, Orgelgeschichte, Restaurierung, Seite 5
Besichtigung der Orgelbauwerkstatt, Seite 9
Beschreibung der Knauf-Orgel, Seite 10
Organisten der Knauf-Orgel in Berka v. d. H., Seite 11
Zeichen und Wunder, Seite 12
Veranstaltungen des Fördervereins im Rahmen der Aktion
„Aus 2 mach 3“ der Stiftung Kirchenbau    Seite 14

 


Seite 1 und 2

 

Halleluja! Lobt Gott in seinem Heiligtum,
lobt ihn in der Feste seiner Macht!
Lobt ihn für seine Taten,
lobt ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Lobt ihn mit Posaunen, lobt ihn mit Psalter und Harfen!
Lobt ihn mit Pauken und Reigen,
lobt ihn mit Saiten und Pfeifen!
Lobt ihn mit hellen Zimbeln,
lobt ihn mit klingenden Zimbeln!
Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!
Psalm 150


Im Festgottesdienst am vierten Advent 1836 wurde die neue Knauf-Orgel in der Rokokokirche Berka vor dem Hainich feierlich eingeweiht. Als Bibeltext für die Weihepredigt wählte Pfarrer Johann Friedrich Köhler den 150. Psalm. Unseren Vorfahren lag am Herzen, dass in ihrer Kirche das Gotteslob „von allem, was Atem (Odem) hat" in vollem schönem Ton erklingt. Deshalb leisteten sie sich in einer Zeit, in der allgemeiner Wohlstand keinesfalls selbstverständlich war, dieses kostbare Instrument. Es begleitet mit langem Atem durch sein Gebläse, die Windladen, Pfeifen und Register seit beinahe 170 Jahren die Gemeinde, die in unserer Kirche singend das Gotteslob anstimmt.
Die Geschichte unserer Orgel zeigt, dass sie seit 1836 mehreren Reparaturen und Veränderungen unterworfen war, die ihr nicht immer zum Besten dienten. Schließlich trugen außergewöhnlich heiße Sommer dazu bei, dass ihr vor wenigen Jahren der Atem beinahe ausging.

Nie hätten wir gedacht, dass angesichts der kostenaufwändigen und umfangreichen Bau- und Restaurierungsarbeiten in unserer Kirche die Sanierung der Orgel auch noch angegangen werden kann. Dass dies dennoch möglich wurde, haben wir vielen Menschen von fern und nah zu verdanken, die unserer Kirche und ihrer Orgel gewogen sind - weil sie sich der Erhaltung unserer wertvollen Kulturdenkmäler verpflichtet fühlen, weil sie ihre Heimatkirche und -orgel mit persönlichen Erinnerungen verbinden, weil ihnen wichtig ist, dass die Kirchenmusik auch bei uns gepflegt wird. Ihnen allen sind wir zu tiefem Dank verpflichtet.
Die Kirchgemeinde und der Förderverein Rokokokirche Berka vor dem Hainich e.V. danken allen, die mit ihrem Geld, ihren Ideen und Initiativen zum Erhalt unserer kostbaren Orgel beitrugen. Wir danken unseren langjährigen Lüdenscheider Freunden. Wir danken den unermüdlichen Spendern. Wir danken privaten, öffentlichen und kirchlichen Stiftungen und Institutionen für die Bewilligung umfangreicher Mittel. Wir danken den Orgelbauern, unserem betreuenden Ingenieurbüro, den Gutachtern der Denkmalpflege und der Landeskirche.

Wir danken den Frauen und Männern vor Ort, die das Innere der Orgel vom Schmutz befreiten und den Prospekt reinigten, die für Verpflegung und Unterkunft der Orgelbauer sorgten. Wir danken den Handwerkern und Firmen, die rund um die Orgel tätig waren. Wir danken all jenen, die Archivakten zur Orgel aufbereiteten und den Werdegang der Sanierung dokumentierten. Wir danken allen
Organisten, die die Berkaer Knauf-Orgel seit ihrem Einbau in den Gottesdiensten zum Klingen brachten, und der Gemeinde, die singend und betend das Lob Gottes weitergetragen hat.
Ihnen allen widmen wir diese Festschrift.
Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!
Stimmen wir zu unserem Fest der Orgelweihe wie der Beter des Psalms dankbar und fröhlich ein in das große Lob Gottes! Freuen wir uns, dass es in unserer Kirche für uns und künftige Generationen wieder in einem Umfang erklingen kann, wie ihn sich der Orgelbauer Friedrich Knauf aus Großtabarz 1836 vorgestellt hat und wie wir ihn lange, lange nicht hören konnten.
Lobt Gott mit Saiten und Pfeifen!
Lobt ihn mit hellen Zimbeln, lobt ihn mit klingenden Zimbeln!

 

 


 

Seite 3 und 4

 

Geschichtliches

  • 1751 empfiehlt nach „sattsamer Besichtigung" des Vorgängerbaues der Architekt Friedrich Adolph Hoffmann einen „neuen Kirchen Bau"
  • 1752 wird die neue Kirche im Stil des Rokoko erbaut
  • 1835 legen die Orgelbauer Johann Valentin Knauf und Christian Adolph Hoßfeld Kostenvoranschläge für eine Orgelreparatur demKirchenvorstand vor
  • Hoßfeld schreibt, dass er von der Kircheninspektion und dem Gemeinderatsvorstand beauftragt wurde, „das Orgelwerk zu untersuchen"
  • ob dieses Orgelwerk aus dem Vorgängerbau in den Kirchenneubau übernommen wurde, ist nicht bekannt
  • beide Orgelbauer bewerten jedoch den Zustand dieser Orgel (die Holzpfeifen sind vom Wurm befallen, Salpeter hat das Metall angegriffen) als „übel", so „dass auch zu eines Neubaues könnte gerathen werden"
  • der damals amtierende Pfarrer Johann Friedrich Köhler schreibt am 10. Dezember 1835 an ein Mitglied des Oberkonsistoriums „Anbey sende ich dir 3 anschläge über einen Neubau der Orgel zu Berka v/H." und „dass die Gemeinde sich zu einem Neubau entschieden hat"
  • Knauf baut eine neue interessante Orgel, die von früher technischer Experimentierfreude zeugt
  • er probiert ein technisches Prinzip aus, das ausgesprochen selten ist - die Ventile werden nicht aufgezogen, sondern durch einen Hebel in der Kanzelle aufgedrückt
  • die Orgel ziert ein klassizistischer Prospekt von besonderer Qualität
  • Pfarrer Köhler notiert in der Chronik der Kirchgemeinden Bischofroda und Berka vor dem Hainich "1836 wurde in Berka v/H auf Kosten der Gemeinde ein neues Orgelwerk hergestellt durch den Orgelbauer Knauf aus Großtabarz für 800 (?) und das wohlgelungene Werk am 4 Adv. feyerlich eingeweiht"
  • 1929 Reparatur der Orgel in Berka v.d.H. durch Orgelbaumeister Rudolf Böhm, Gotha, Reparaturkosten 135,- Mark, Lieferung des Orgelprospektes 355,- Mark.
  • 1952 führt der Gothaer Orgelbauer Böhm umfangreiche Reparaturen an der Orgel aus, u.a. wird ein Gebläsemotor eingebaut
  • zur 200 Jahrfeier 1953 wurde die Orgel durch die Firma Böhm überholt, die Kosten in einer Höhe vom 1035 DM wurden durch eine Haussammlung in Berka (280 DM), einer Steuerzuweisung durch das Kreiskirchenamt Gotha (250 DM) und durch eine Dankopfergabe der Gemeinde Berka v.d.H. (966,59 DM) aufgebracht.
  • 1977 sind wieder Reparaturen an der Orgel notwendig
  • nach den Absagen renommierter Thüringer Orgelbaufirmen, die über Jahre im Voraus mit Aufträgen ausgelastet sind, übernimmt der Merseburger Orgelbauer Arnulf Schrön die Reparatur und Stimmung der Orgel
  • 1980 bewilligt das Kreiskirchenamt Gotha einen Zuschuss in Höhe von 4.000 M und ein Darlehen in gleicher Höhe
  • der damals amtierende Pfarrer Klaus Bergmann teilt in einem Schreiben vom 3.12.1980 dem Kreiskirchenamt mit: „Da in der Zwischenzeit sich herausgestellt hat, dass die Spendenfreudigkeit der Gemeinde höher als gedacht ist, ... braucht die Kirchgemeinde das Darlehen nicht aufzunehmen."
  • Pfarrer Bergmann mahnt in mehreren Schreiben an, der Orgelbauer möchte sich an die vereinbarten Termine halten
  • die Rechnungskosten des Orgelbauers Schrön belaufen sich schließlich auf 18.964,41 M, nicht mitgerechnet „mehrere hundert Helferstunden" und „kostenlose Bewirtung und Unterkunft während 18 Montagewochen"
  • am Reformationstag 1982 wird die Orgel wieder eingeweiht
  • Kirchenmusikdirektor Friedrich Hönsch spielt ein Orgelkonzert und stellt in seinem Abschlussbericht fest, dass Zeit- und Kostenaufwand „in keinem guten Verhältnis zum Ergebnis steht"
  • etwa zehn Jahre später ist die Orgel, mitbedingt durch extrem heiße Sommer, wieder nur noch begrenzt spielbar
  • hohe private Spenden und Kollekten, private und öffentliche Stiftungen und Institutionen, eine Kunstauktion und die Aktion der Stiftung KiBa, Hannover, „Aus 2 mach 3", ermöglichen die Finanzierung einer gründlichen Restaurierung der wertvollen Knauf-Orgel im Umfang von 120.000 Euro, die von 2007 bis 2008 von der Orgelbaufirma Schönefeld, Stadtilm, ausgeführt wird
  • der Orgelprospekt wird in Helferstunden gründlich gereinigt

 


 

Seite 5 und 6

 

Grußwort zur Einweihung der restaurierten

Knauf-Orgel von 1836


Bevor die Restaurierung einer Orgel beendet werden kann, sind viele Gespräche, Überlegungen, Verhandlungen und viel Zeit bis zur Fertigstellung nötig.
Als wir uns im April 2006 die Orgel in Berka v. d. H. anschauten, war sie nur noch bedingt spielbar, war über Jahrzehnte nicht gereinigt und wurde immer wieder mit geringem Aufwand am Leben erhalten. Die Prospektpfeifen mussten im 1. Weltkrieg eingeschmolzen werden und wurden durch Zinkpfeifen ersetzt. Im Laufe der Zeit wurden auch einige Veränderungen am Pfeifenwerk und an der Technik der Orgel vorgenommen. Dieses ist auf den jeweiligen Zeitgeschmack und die nicht vorhandenen Materialien zurückzuführen.
Wo anfangen? Wir unterbreiteten der Kirchgemeinde auf Grundlage des Orgelgutachtens von Kirchenmusikdirektor Heinke, Waltershausen, ein Restaurierungskonzept.
In Mai 2007 beauftragte uns die Kirchgemeinde mit der Restaurierung ihrer Orgel.
Es standen jedoch vorerst nur 86.572,50  € für den 1. Bauabschnitt zur Verfügung. Wie und wann die restliche Summe zur Verfügung stehen würde, war noch ungewiss, ein sehr großer Anfang war jedoch gemacht. Im September 2007 wurde mit dem Ausbau des gesamten Pfeifenwerkes begonnen.
Im Mai 2008 konnten durch Zuschüsse der Landeskirche und der Denkmalpflege sowie vieler anderer kleinerer und größerer Spenden die Arbeiten für den 2. Bauabschnitt beauftragt werden. Die Rekonstruktion von verschiedenen Registern soll nach Absicherung der Finanzierung in einem 3. Bauabschnitt realisiert werden. Die bei der Restaurierung festgestellten Veränderungen an der Disposition sowie der Technik der Orgel wurden mit den Orgelsachverständigen beraten und abgestimmt.
Allen Beteiligten sowie den verschiedenen Firmen sei hierfür ein herzliches Dankeschön gesagt.
Ein besonderer Dank gilt Pastorin Christine Voigt, Karin Wollenhaupt vom Planungsbüro aus Bad Langensalza, der Kirchgemeinde in Berka vor dem Hainich, dem Förderverein zur Wiederherstellung der Rokokokirche, den Orgelsachverständigen der Landeskirche Theophil Heinke und Dr. Hartmut Haupt und des Landesamtes für Denkmalpflege Holger Reinhardt für die bisherige gute und
vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Die Orgelbaufirma Schönefeld bedankt sich, im Namen ihrer Mitarbeiter recht herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen.
Nach Absicherung und Fertigstellung des 3. Bauabschnittes möge die restaurierte Orgel viele Jahre zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gemeinde in Frieden erklingen und ihren Dienst tun.

 

Disposition

 

I. Manual         C- f ’’’     II. Manual    C- f ’’’

1. Bordun              16’   10. Flaute traver    8’
2. Principal             8’   11. Lieblich Gedakt    8’
3. Gedakt               8’    12. Gemshorn    8’
4. Hohlflöte             8’    13. Principal    4’
5. Viol di Gambe   8’   14. Kleingedakt    4’
6. Octave               4’    15. Fugara    4’
7. Hohlflöte            4’    16. Octave    2’
8. Quinte                3’   
9. Octave               2’
10. Mixtur 4 fach   2’

Technische Daten
Tonumfang:    Manual    C- f ’’’
Pedal        C- d    ’

Tonhöhe:        a’  Hz bei 15 °C

Stimmung:     gleichschwebend

Windanlage:  3 Keilbälge ca. 3,0 x 1,5 m, 1 Keilbalg mit elektrischen Winderzeuger als Regulierbalg gekoppelt

 


 

Seite 7 und 8

 

Zur Geschichte der Orgel


Der Orgelbauvertrag von 1836 sowie die Unterlagen über durchgeführte Arbeiten bildeten  eine wichtige Grundlage für die Restaurierung.
Es konnten viele Veränderungen an der, Orgel bestätigt werden.
Der Gemeindekirchenrat in Berka vor dem Hainich beschloss im Frühjahr 2007, die Restaurierung der Knauf-Orgel an die Orgelbaufirma Schönefeld aus Stadtilm/ Thüringen zu vergeben. In der folgenden Zeit wurden, je nach finanzieller Absicherung, die Verträge für die einzelnen Bauabschnitte abgeschlossen und verwirklicht. Nach der Fertigstellung der ersten beiden Bauabschnitte im Sommer 2008 kann nun am 17. Oktober 2008 die Orgeleinweihung erfolgen.

 

Zur Restaurierung


Die gesamte Orgel wurde in allen Stationen umfassend restauriert. Bei der Windanlage wurden die Kanäle sowie ein Keilbalg umfassend neu beledert, zusätzlich wurde ein elektrisches Orgelgebläse installiert, wodurch die Orgel auch ohne Bälgetreter gespielt werden kann.
Die zwei weiteren Keilbälge wurden gereinigt und konserviert.
Die Windladen, das Herzstück der Orgel, wurden ausgespänt und mit Leim ausgegossen, alle Belederungen wurden erneuert. Die Spieltischanlage (Manual- und Pedalklaviatur, Orgelbank und Notenpult) wurde feinfühlig restauriert. Die fehlenden
Porzellanschilder wurden nach altem Vorbild mit Beschriftung auf Porzellan rekonstruiert. Die Spieltraktur ist wieder in den Originalzustand versetzt, alle Mechanikdrähte aus Messing sind neu eingesetzt.
Nach Ausbau und Sichtung des Pfeifenwerkes wurde sehr schnell sichtbar, welchen Schaden der Holzwurmbefall an großen Teilen des Holzpfeifenwerkes angerichtet hatte. Wie sich bei der Aktenforschung herausstellte, wurden bereits bei einer Reparatur im Jahre 1982 nur unbefriedigende Lösungen erreicht. Um die ursprüngliche Klangeinheit wieder herzustellen, wurde bei einer Besprechung aller
Beteiligten genau festgelegt, welche Pfeifen rekonstruiert werden müssen. Aus finanziellen Gründen mussten so einige Register zurückgestellt werden. Sie können erst in einem 3. Bauabschnitt realisiert werden.

Diese Arbeiten wurden von folgenden Mitarbeitern der Firma Orgelbau Schönefeld ausgeführt:
Uwe Berk, Orgelbauer – technischer Leiter
Guntram Lange, Orgelbauer – Intonation und Stimmung
Roland Scheidig, Orgelbauer
Danilo Licht, Orgelbauer
Kay Simons, Tischler
Christian Egner, Lehrling
Karl - Heinz Schönefeld, Orgelbaumeister und Restaurator
Christa Schönefeld, Büro
Dirk Schönefeld, Orgelbaumeister


(Bild wird noch eingestellt)
v. l. n. r.: Dirk Schönefeld, Uwe Berk, Guntram Lange, Danilo Licht, Kay Simons, Roland Scheidig, Alfons Urban (langjähriger Mitarbeiter Intonation und Stimmung), Christa Schönefeld, Karl- Heinz Schönefeld.

 


 

Seite 9

 

Besichtigung in der Orgelbauwerkstatt


Auf Einladung der Orgelbaufamilie Schönefeld fuhren Vertreter der Kirchgemeinde und des Fördervereins am 28. Januar 2008 zu einem Besichtigungstermin in die Orgelbauwerkstatt nach Stadtilm.
Familie Schönefeld und ihre Angestellten gaben den Besuchern einen Überblick ihrer Arbeit und beschrieben den weiteren Fortgang der Orgelrestaurierung. An der Besichtigung nahmen teil Pastorin Christine Voigt, Alexander Böttger (Gemeindekirchenrat Berka v. d. Hainich), Isolde Fischer, Sybille Böttger (Förderverein Rokokokirche), Dr. Ulrich Gallenkamp, Ulrich Schulz (Rotary-Club
Lüdenscheid), Theophil Heinke (Kirchenmusikdirektor, Orgelsachverständiger) und Karin Wollenhaupt (Ingenieurbüro Wollenhaupt).
In einer fachkundigen Führung erläuterten Karl-Heinz und Dirk Schönefeld die einzelnen Bereiche der Werkstatt, und führten an praktischen Beispielen vor, wie die  Restaurierungen ausgeführt wurden.
Theophil Heinke untermauerte die Ausführungen mit weiteren Erläuterungen und legte die fachlichen Entscheidungen dar, die die entsprechenden Restaurierungsarbeiten erforderlich machten.
In einer beratenden Phase wurden mit allen Anwesenden die entstandenen Schwierigkeiten erläutert. Es wurde beschlossen, die zu ersetzenden Orgelpfeifen nach Originalvorlagen neu zu bauen. Diese noch durchzuführenden Arbeiten werden in einem 3. Bauabschnitt  verwirklicht.
Der Besuch in der Orgelbauwerkstatt Schönefeld war sehr interessant und gab uns einen lehrreichen Einblick in die Arbeit einer Orgelbauwerkstatt. Die hier gewonnenen Erkenntnisse haben uns geholfen, die Arbeit der Orgelbauer zu verstehen, und sie waren uns bei der Lösung von Problemen hilfreich.

 

 


 

Seite 10

 

Orgel - Beschreibung


Die Orgelempore erstreckt sich auf der westlichen Giebelseite des Langhauses zum Turm hin. Der Prospekt der Orgel ist im klassizistischen Stil gehalten, Registerzüge sind normal beiderseits der Tastatur in zwei Reihen angeordnet. Die Tastatur besteht aus schwarzen Unter- und weißen Obertasten. Der Spielschrank ist oberhalb durch ein Lyramotiv geschmückt. Die Ventile des Oberwerks werden mittels eines am Ventil angeleimten, in die Kanzelle ragenden Hebels durch einen Stecher aufgedrückt, der hinter dem Ventilkasten von unten in die Kanzelle führt.
Dieses Prinzip ist in Thüringen nur an zwei Orgelneubauten, in Holbach 1835 und in Berka v.d.H. 1836, angewendet worden.
Die Keilbälge befinden sich im Turm hinter der Orgel.
Die Orgel wurde im Jahr 1836 eingebaut und stammt aus der Orgelbauwerkstatt  von Johann Valentin und Friedrich Christian Knauf aus (Groß-) Tabarz.

 


Bild wird noch eingestellt

Auszug aus dem Originalkostenvoranschlag von Knauf aus dem Jahr 1835.

 


 

 

Seite 11 und 13

 

Die Organisten der Knauf-Orgel in Berka v. d. H.


Der Organistendienst - verbunden mit der Entwicklung der Dorfschulen - lag im
19. Jahrhundert vorwiegend in der Verantwortung der zuständigen Lehrerschaft. Diese  Tradition wurde  von der Großherzoglichen Kirchenbehörde wie auch von dem zuständigen Gutsherren mitgetragen. Häufig gingen Organistendienst und Leitung des Kirchenchores ineinander über. Auch in der Weimarer  Republik war dies durchaus noch üblich. Erst mit Beginn der NS-Zeit 1933 war es den Lehrern untersagt, sich für die Kirchenmusik einzusetzen.
1836 - 1841: Über den Organistendienst in diesen Jahren liegen keine Aufzeichnungen vor.
1841 - 1864: Christian  Heinrich  August  Keidel  ist  als Lehrer benannt.
1864 - 1901: Emil Hermann Reinhold Drescher (geb. 1836) war in dieser Zeit als Hauptlehrer  in Berka tätig. Er hatte - so im Bericht von Pfarrer Bach an die Großherzogliche Kircheninspektion aus dem Jahr 1882 - in allen Gottesdiensten die Orgel zu spielen, jeden zweiten Sonntag den Lesegottesdienst zu halten, für die Pflege des Kirchenchores zu sorgen wie auch für die musische und würdige Gestaltung der Gottesdienste an hohen Feiertagen, an festlichen öffentlichen Ereignissen (Hochzeiten, Beerdigungen) die Verantwortung zu tragen. Reinhold Drescher prägte  maßgeblich während seiner langen Amtszeit die Dorfmusik im Ort und gehörte zu den geachteten Honoratioren der Dorfgemeinschaft. Dies ist auch von unseren Urgroßvätern belegt. Nach schwerer Erkrankung verstarb er im Januar
1901, kurz vor seiner Pensionierung.
1901 - 1906: Lehrer Engelhardt (Vorname nicht bekannt), 1906 Versetzung nach Dornburg. Nähere Angaben liegen nicht vor.
1906 – 1927: Oskar Fink (später Oberlehrer). Nach Berichten unserer Vorväter war sein Orgelspiel exzellent und außerordentlich beeindruckend. Auch war Oskar Fink für seine Redekunst berühmt. Lehrer Fink verzog 1927 nach seiner Pensionierung nach Eisenach.
1927 – 1963: Organistendienst und Kirchenchorleitung durch Schreinermeister Eduard Fischer (geb. 1889, gest. 1968). Eduard Fischer machte die Gemeinde mit Werken von Johann Sebastian Bach vertraut und studierte anspruchsvolle Bach-Sätze mit dem Chor ein. Zu dieser Zeit gehörten dem Kirchenchor mehr als 30 Sänger an. Er konnte viele junge Stimmen für die Arbeit des Kirchenchores begeistern. Höhepunkte der Berkaer musica sacra waren in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Kirchenchortreffen in Eisenach unter der Leitung von Erhard Mauersberger.
1963 - 1970: Nach der Erkrankung von Eduard Fischer übernahm der Landwirt Paul Senff (Tenorsänger im Kirchenchor) den Organistendienst. Den Chor leitete Landwirt Albert Thomas (ebenfalls Tenorsänger des Chores). Zwischenzeitlich dirigierte Werner
Hartung (ebenfalls Tenorsänger) die Sängerschar. Mit dem Weggang des Organisten Paul Senff 1970 nach Wallbach (bei Meiningen) drohte die kirchenmusikalische Arbeit zum Erliegen zu kommen. In dieser Zeit unterstützten uns Organisten der Pfarr- und
Nachbargemeinde Bischofroda.
1970 - 1978: Der Landwirt Erich Müller aus Bischofroda - auch Vertreter des dortigen Organisten Fritz Müller - wurde in Berka unser treuer Organist. Oft war sein sonntägliches Orgelspiel mit einem Fußmarsch nach Berka verbunden. Erich Müller begleitete den Gottesdienst unter den Pastoren Ewald Janott und Klaus Bergmann. Er versah bis kurz vor seinem Tod im November 1978 in Berka den Organistendienst.
1979 – 1980: Organistin war Ilona Langert; mit Beginn ihres Lehrerstudiums konnte sie  diesen Dienst nicht mehr ausüben.
1980 - 1992: Eine Zeit der „jungen Garde“ und häufiger Vertretung aus Bischofroda.Aus Berka spielten Ottmar Daut, Heiko Eckardt und Wieland Fischer im Wechsel, aus Bischofroda kamen Fritz Müller, dessen Sohn Egbert Müller und Rosa Berz. Der Chorleiter Albert Thomas verstarb im November 1982. Pfarrer Klaus Bergmann übernahm die Chorarbeit.

Von 1992 bis heute: Weggang von Pfarrer Bergmann nach Greiz, Heiko Eckardt verzog nach Bayern. Beide Ämter Organist und Chorleitung, übt von 1992 bis heutigen Datums Wieland Fischer aus.

 

 

Zeichen und Wunder


Es gibt sie, die Zeichen und Wunder. Die Restaurierung der Knauf-Orgel Berka/Hainich 2008 ist dafür ein beredtes Zeugnis. Denn vor Jahren war daran nicht zu denken.
Die letzte Orgelrestaurierung liegt gerade einmal 26 Jahre zurück. Aber das Ergebnis der Arbeit des Merseburger Orgelbauers Arnulf Schrön, die sich von 1979 bis 1982 hinzog, stellte damals weder Kirchgemeinde noch Organisten zufrieden. Sie war typisch für Arbeiten zu Zeiten der DDR-Mangelwirtschaft. Zum Beispiel ersetzte Schrön eigenmächtig im Prospekt Blindpfeifen durch schmucklose Metallstäbe. Sein einziger Verdienst: Er „rettete“ die Orgel vor dem Wurmbefall, setzte dabei aber reichlich Hylotox ein. Doch bald danach stellten sich die alten Probleme wieder ein: Tasten klemmten, „Heuler“ mischten sich in den Klang. Bereits Mitte der 90er Jahre war die Orgel kaum noch spielbar. Nur noch mit den Registern des Oberwerkes ließ sich einigermaßen ansprechend der Gottesdienst begleiten. Während einer Beerdigungsfeier Ende der 90er Jahre versagte die Orgel ganz und erzeugte schiefe Nebentöne, die sich nicht beheben ließen. Der Klangeindruck war einfach jämmerlich. Für mich stand fest: Darauf zu spielen ist  für Organisten blamabel.  Der Waltershäuser Orgelbauer Stade behob zwar zwischenzeitlich die Störungen provisorisch, doch gleichzeitig wurde klar, dass eine grundlegende Reparatur erforderlich ist. Doch wie diese bezahlen? Zumal sich in jener  Zeit die Sanierung der Rokokokirche anbahnte.
Angesichts der Hunderttausende von Mark, die eine Kirchenrestaurierung erfordern würde, war an ein Erneuern der Orgel nicht zu denken.
Einzige Übergangslösung: Das Harmonium im Gemeinderaum diente fortan auch dazu, bei Gottesdiensten in der Kirche den Gesang zu begleiten. Doch aus den geöffneten Fenstern drang nur spärlich die Musik ins Kirchenschiff. Ein unbefriedigendes Ergebnis für Gemeinde wie Organisten.
Ende Dezember 2001 stellte sich das erste Wunder ein. Auf ein Konto des Fördervereins waren von der Dornier-Stiftung 29.000 DM zweckgebunden für die Orgelrestaurierung überwiesen worden. Im ersten Moment wusste niemand, wie die in Lindau am Bodensee beheimatete Stiftung der musikliebenden Familie Dornier auf uns aufmerksam geworden war. Einzig die vielfältigen Bemühungen von Dr. Ulrich Gallenkamp, Rotarier  aus Lüdenscheid, Fördermittel für die Restaurierung der Rokokokirche zu akquirieren, boten eine Erklärung.
Doch an eine Restaurierung des Instruments war damit noch nicht zu denken. Während einer Sitzung des Fördervereins Rokokokirche bekam ich auf eine entsprechende Anfrage als Antwort zu hören, dies stelle erst den krönenden Abschluss einer Kirchensanierung dar.
Um einigermaßen musizierfähig zu bleiben, legte ich mir 2002 eine tragbare elektronische Orgel zu. Gleichzeitig schwang die Befürchtung mit, dass Gemeindemitglieder wegen des harmonischen, orgeltypischen Klangs meinen könnten, das genüge doch. Wozu eine kostspielige Restaurierung in Angriff nehmen? Oh Wunder! Nicht einer sagte das.
Stattdessen war immer wieder von der Restaurierung der Orgel die Rede. Diese wurde mit der Aktion der Kirchenbaustiftung KiBa „Aus 2 mach 3“ unser konkretes Ziel. Die KiBa nahm die Berkaer Kirche in ihr Programm auf. Mit zahlreichen Aktionen trugen im Jahr 2006 Mitglieder des Fördervereins, der Kirchgemeinde und Spender von außerhalb dazu bei, dass mehr als die geforderten  40.000 € zusammenkamen. Von der KiBa kamen noch zusätzlich 20.000 €. Damit war der finanzielle Grundstock gelegt, um, wie von der KiBa gefordert, die Orgelrestaurierung 2007 in Auftrag geben zu können. Als kleine Gemeinde eine derartige große Summe zusammenzutragen, stellt auch ein Wunder dar.
Die seit  einem Jahr laufenden Arbeiten an dem Instrument sind mit vielen kleinen Wundern verbunden. Seien es Berkaer Familien, die den Orgelbauern der Firma Schönefeld während der Montagewochen uneigennützig und unentgeltlich Quartier zum Übernachten gaben, den Orgelbauern zur Kaffeepause Kuchen und Kaffee zur Stärkung reichten. Mit Hilfe unseres Kirchenältesten Jürgen Drescher hievte ich eine ausrangierte Kirchenbank in den Turm, um dort über den Blasebälgen ein Schutzdach anzuschrauben. Dass die äußere Hülle des Instruments jetzt einem Möbelstück gleicht, daran hat Kay Simons, Tischler der Orgelbaufirma Schönefeld, maßgeblichen Anteil. Er opferte Urlaubstage, um mit mir über mehrere Tage hinweg das Gehäuse zu reinigen und zu wachsen. Das Resultat kann sich nun nicht nur hören, sondern auch sehen lassen: eine wunderschöne  Orgel, die heute und auch für kommende Generationen zum Lobe Gottes gespielt werden und erklingen soll.

 

 


 

 

Seite 14 und 15

 

Veranstaltungen des Fördervereins im Rahmen

der Aktion „Aus 2 mach3“ der Stiftung Kirchenbau


Im Jahr 2006 begannen die Vorbereitungen für ein umfassendes Programm an Aktivitäten, mit dem die Voraussetzungen geschaffen werden sollten, die Restaurierung der Knauf-Orgel in der Rokokokirche voran zu bringen.
Eine erste Aktion war der Benefizverkauf von Bildern am 21. und 28. Mai 2006 unter dem Motto „Berka & Kunst“. Es wurden Bilder namhafter Künstler, die ihre Werke unserer Kirche gespendet hatten, in den Räumen der Rokokokirche in Berka vor dem Hainich zum Verkauf angeboten.

 

Es folgten Aktionen wie das Public viewing der Fussballweltmeisterschaft am
10. Juni 2006 im Garten des Herrenhauses, ein Sommerfest am 16. Juli 2006 an der Rokokokirche St. Georg, wo die Aktion „Aus 2 mach 3“ erläutert und Möglichkeiten aufgezeigt wurden, wie sich jeder Einzelne daran beteiligen kann.
Im selben Jahr fand im September der erste Rezitationsabend statt. Hilde Heinzelmann und Frieda Haupt lasen aus Originalberichten der Kirchenchronik und trugen eigene Gedichte vor.

Ein Berkaer Burgberglauf wurde am 19. August 2006 gestartet. 17 Läufer waren am Start. Ein Anfang war getan.


Ende September konnten wir zum ersten Mal einen eigenen Kalender für das Jahr 2007 in Druck bringen. Er wurde am 10. September 2006, am Tag des offenen Denkmals, in unserer Kirche zum Verkauf angeboten.
Gegen Ende des Jahres bot sich eine weitere Gelegenheit, die gespendeten Bilder auszustellen und zu verkaufen. Wir danken der Familie Ruhland, die uns dafür die Räume ihres Café Balance in Eisenach öffneten und zur Verfügung stellten.

Im Jahr 2007 fand wie in den vorangegangen Jahren ein Sommerfest statt. Bald darauf fuhren wir auf Einladung von Dr. Ulrich und Ines Gallenkamp zu einem Sommerfest nach Lüdenscheid, das wir zusammen mit Rotariern des Lüdenscheider Rotary-Club feierten.
Am 18. August 2007 folgte der 2. Berkaer Burgberglauf unter der Teilnahme von 19 Laufteilnehmer/ -innen.

Im Herbst erschien auf Grund der guten Resonanz ein zweiter Jahreskalender des Fördervereins für das Jahr 2008. Danach begannen die Vorbereitungen für den Tag des offenen Denkmals. Diesen begingen wir gemeinsam am 09. September 2007 zum zweiten mal. Unsere Kirche war den ganzen Tag für Besucher geöffnet. Alle Besucher lobten die behutsame fachgerechte Restaurierung und das Engagement
für dieses lebendige Gotteshaus.  Besucher kamen aus Dresden, Weimar und dem Wartburgkreis.
Zum ersten Mal nahmen wir im Rahmen des alljährlich stattfindenden Weihnachtsmarktes am ersten Advent in Berka v. d. H. teil. Dort konnten wir vielen Besuchern unsere Sache näher bringen und sie dafür begeistern.


Dank den vielen Helferinnen und Helfern aus Nah und Fern, die uns tatkräftig zur Seite standen, Kontakte anbahnten, Ratschläge gaben, Bastelnachmittage organisierten, Material für die Jahreskalender spendeten, die Mittags- und Abendverpflegung für einige Mitarbeiter der Orgelbauwerkstatt übernahmen, deren Unterkunft absicherten und neue Quellen der Förderung auftaten. Nicht zu vergessen die vielen Spenderinnen und Spender, die mit ihrem langjährigen Engagement unsere Arbeit maßgeblich unterstützen. Ein herzlicher Dank geht auch an die zahlreichen helfenden Hände, ohne deren Arbeit so vieles nicht auf den Weg gebracht worden wäre, und an die vielen Besucher unsere Kirche. Sie sind uns jederzeit herzlich willkommen.

 

Die hier genannten Aktionen und die Unterstützung aus der ganzen Bundesrepublik haben geholfen, ein so respektables Ergebnis im Rahmen der Aktion „Aus 2 mach 3“ der Stiftung Kirchenbau hervor zu bringen.

 

 


 

 

Seite 16

 

Orgelbauvertrag vom 22. März 1836

(wird noch eingestellt)

 

 


 

 

Seite 17

 

Autoren der Artikel

  • Grußwort anläßlich des Festgottesdienstes zur Orgelweihe am 17. Oktober 2008, Seite 1, Christine Voigt
  • Geschichtliches, Seite 3, Christine Voigt
  • Grußwort, Orgelgeschichte, Restaurierung, Seite 5, Dirk Schönefeld
  • Besichtigung der Orgelbauwerkstatt, Seite 9, Alexander Böttger
  • Beschreibung der Knauf-Orgel, Seite 10, Alexander Böttger
  • Organisten der Knauf-Orgel in Berka v. d. H., Seite 11, Isolde Fischer
  • Zeichen und Wunder, Seite 12, Wieland Fischer
  • Veranstaltungen des Fördervereins im Rahmen der Aktion„Aus 2 mach 3“ der Stiftung Kirchenbau, Seite 14, Alexander Böttger

Quellen

  • Kirchenchronik des Pfarramtes Bischofroda
  • Chronik der Gemeinde Berka vor dem Hainich
  • Landeskirchenamt Eisenach, BN35, mit Genehmigung der Veröffentlichung vom 02.09.2008
  • Fritz Reinboth, Die Orgelbauerfamilie Knauf, Ein Beitrag zur Thüringer Orgelgeschichte, Pape-Verlag Berlin 2006

Impressum

Herausgeber: Förderverein zur Wiederherstellung der Rokokokirche Berka vor dem Hainich e. V. und Kirchgemeinde Berka vor dem Hainich
Artikel: Für die jeweiligen Artikel sind die Autoren eigenverantwortlich.
Foto: Titel- und Rückseite Wappen Thüringer Freistaat - Thüringer Staatskanzlei, Seite 8 Gruppenbild Dirk Schönefeld; Seite 8 untere Seite -  Wieland Fischer; Titelblatt, erste Innenseite, Seiten 1 bis 4, 6, 9 bis 10, 14 bis 15, vorletzte Seite und Rückseite Alexander Böttger
Redaktionsschluss: 16.09.2008
Layout, Gestaltung und Umsetzung: Alexander Böttger
Druckerei: SCHLEIPDRUCK, Gotha, www.schleipdruck.de
Auflage: 500 Stück

 

 


 

 

Orgelweihe 2008 (Größe: 1.19 MB; Downloads bisher: 4936; Letzter Download am: 20.09.2017) Festschrift zur Orgelweihe am 17. Oktober 2008 (Größe: 1.19 MB; Downloads bisher: 4936; Letzter Download am: 20.09.2017)

 



Autor: root -- 14.01.2010; 10:52:21 Uhr

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